15.-16.12.2017

Sachkundelehrgang landwirtschaftliche Wildhaltung

Nach dem Tierschutzgesetz muss jeder, der ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat sowie gewerbsmäßig Wildtiere halten oder züchten möchte, über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde die Teilnahme an diesem Lehrgang als ausreichend nach den o. g. rechtlicher Bestimmung anerkannt. Doch auch ohne rechtlichen Zwang ist es sicherlich sinnvoll, wenn die notwendigen Grundkenntnisse über die Bedürfnisse der zu betreuenden Tiere bekannt sind.

Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Neueinsteiger, bietet aber sicherlich auch dem erfahrenen Halter neue Informationen. Schwerpunktmäßig werden die Themen Haltung, Fütterung, Gehegeaufbau, Krankheitsvorbeuge sowie Grünland- und Betriebswirtschaft behandelt. Der Lehrgang schließt mit einer Lernzielkontrolle für den Sachkundenachweis ab.

Programm und Anmeldeformular
 

21.10.2017

Regionalversammlung in Meinersen um 14.00 Uhr

im Gasthaus „Niebuhr“ in 38536 Meinersen, Kreis Gifhorn, Hauptstr. 33, Tel. 05372/7627. Das Gasthaus liegt in der Ortsmitte, an der ehemaligen B 188.

Die Themen 2017 werden wir rechtzeitig bekanntgeben. Daneben dient die Veranstaltung dem allgemeinen Erfahrungsaustausch und der Mitgliederinformation. Gäste sind herzlich willkommen! Aktuelle und Wunschthemen können von allen Teilnehmern eingebracht werden.

Zu diesem Termin können Sie auch die Vermarktungshilfen des Landesverbandes erwerben und so die Versandkosten sparen. Weitere Informationen unter Tel. 0 53 75/29 70 (Herr Evers, abends).
 

22.05. - 16.06.2017

Kostenlose Untersuchung von Kotproben.

Auch in diesem Jahr bietet der Landesverband für seine Mitglieder eine kostenlose Untersuchung von Kotproben an. Die Aktion läuft ab dem 22. Mai bis zum 16. Juni. Die Anzahl der eingesandten Proben je Betrieb ist nicht beschränkt!

Wer noch kein Mitglied ist und sich jetzt schnell zur Mitgliedschaft entschließt, kann ebenfalls teilnehmen!

Nähere Einzelheiten und die entsprechenden Anweisungen zur Kotprobensammlung erfragen Sie bitte beim Landesverband.
 

18.-23.04.2017
22.-27.08.2017
17.-22.10.2017

Sachkundelehrgang für Distanzinjektion, Immobilisation und Töten von Gatterwild und Rindern
Für den Erwerb und den Einsatz von Büchsen für das Schießen von Gatterwild als auch von Geräten zur Immobilisation muss eine spezielle Sachkundeprüfung abgelegt werden, da die hierfür verwendeten Waffen dem Waffengesetz unterliegen. Dies trifft für Nicht-Jagdscheininhaber ebenso wie für Jagdscheininhaber zu, da Gehege als befriedete Bezirke gelten und es sich beim Schießen/Immobilisieren nicht um befugte Jagdausübung handelt. Für das Immobilisieren durch Nichttierärzte ist darüber hinaus eine spezielle Ausnahmegenehmigung nach dem Tierschutzgesetz erforderlich, die nur nach Ablegen einer entsprechenden Sachkundeprüfung erteilt wird.

Dieser Sachkundelehrgang bereitet auf alle Prüfungen ausführlich vor und schließt mit einer bundesweit anerkannten Prüfung nach dem Waffengesetz, nach der VO 1099/2009 undnach § 5 Tierschutzgesetz ab. Für die Ausbildung stehen Herr Prof. Dr. Pohlmeyer und weitere Fachleute zur Verfügung. Folgende Prüfungen können Sie ablegen:
  • Das Ablegen einer Sachkundeprüfung für den Erwerb einer Waffenbesitzkarte und eines Munitionserwerbsscheines nach § 7 Waffengesetz für Repetiergewehre (für den Kugelschuss).
  • Das Ablegen einer Sachkundeprüfung für den Erwerb einer Waffenbesitzkarte und eines Munitionserwerbsscheines nach § 7 Waffengesetz für Kaltgas- Teleinjektionsgeräte für das Immobilisieren.
  • Die Bescheinigung der theoretischen Schulung und Prüfung nach Art. 7 Abs. 2 i.V. m. Anhang I und IV der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009, nach § 4 des Tierschutzgesetzes und § 4 Abs. 4 der Tierschutz-Schlachtverordnung für folgende Tätigkeiten
    • Ruhigstellung von ganzjährig im Freien gehaltenen Rindern und/ oder Gehegewild
    • Einhängen und Hochziehen von ganzjährig im Freien gehaltenen Rindern und/ oder Gehegewild
    • Betäubung, Bewertung der Betäubung und Entblutung von ganzjährig
      im Freien gehaltenen Rindern und / oder Gehegewild mittels Kugelschuss /Ersatzverfahren Bolzenschuss.
Diese Bescheinigung ersetzt nicht den Sachkundenachweis nach Artikel 7 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1099/ 2009. Mit dieser Bescheinigung beantragen Sie wiederum die praktische Prüfung bei der für Ihren Wohnort zuständigen Veterinärbehörde, die für die Ausstellung des Sachkundenachweises zwingend erforderlich ist.

Falls Sie bereits eine Waffensachkundeprüfung absolviert haben, bitten wir vorab um Übersendung einer Kopie des Prüfungszeugnisses, damit wir abklären können, welche Prüfungen noch abgelegt werden müssen. Ein eventuell vorhandener Jagdschein muss erst zum Lehrgang mitgebracht werden.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und die Lehrgänge bisher stets ausgebucht waren, bitten wir um baldige Anmeldung. Berücksichtigung findet der zeitliche Eingang. Mindest-/ Höchstteilnehmerzahl: 20/ 30. Da der prüfungsrelevante Lehrgangsstoff recht umfangreich ist, übersenden wir Ihnen rechtzeitig vor Lehrgangsbeginn die Lehrgangsmappe. So bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich daheim schon etwas auf die Prüfungen vorzubereiten.
 
Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass von der zuständigen Behörde für die Erteilung einer Waffenbesitzkarte und einer Ausnahmegenehmigung für die Immobilisation neben den Sachkundebescheinigungen, die Sie bei erfolgreicher Teilnahme an den Prüfungen erhalten, immer auch ein Bedürfnisnachweis verlangt wird.

Information und Anmeldung:
Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Landwirtschaftliches Bildungszentrum (LBZ) Echem
Zur Bleeke 6 - 21379 Echem
Telefon: 04139 698-111 und -109 (M. Wojahn, G. Mohr)
Telefax: 04139 698-100
E-Mail: gunna.mohr@lwkniedersachsen.de
Internet: www.lbz-echem.de

 
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Direktvermarkterportal für Niedersachsen

Ihr Weg zur umfassenden Marktpräsenz: www.Service-vom-Hof.de

Auf dieser Online-Plattform werben Hofläden, Hof-Cafés, Bauernmärkte, Mit-Mach-Höfe und andere Anbieter gemeinsam für bäuerliche Dienstleistungen aus Niedersachsen. Ihre Kunden finden hier alles rund um die Themen "Einkaufen", "Einkehren", "Erleben" und "Übernachten". Aktuell bündelt die Online-Plattform der Landwirtschaftskammer Niedersachsen die Angebote von rund 350 Betrieben. Aber wir wollen weiter wachsen - zusammen mit Ihnen!

Wann dürfen wir Sie begrüßen?

Mit dem Basiseintrag (Adresse mit Email und Webadresse, ein Bild, 150 Zeichen Text, Öffnungszeiten) sind Sie kostenfrei dabei auf www.Service-vom-Hof.de! Unseren Premiumkunden bietet die Plattform zukünftig jede Menge Mehrwert zum kleinen Preis.

Damit die Plattform gut für die Zukunft aufgestellt ist, erfährt sie dank der finanziellen Unterstützung des Landes Niedersachsen und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zurzeit eine umfangreiche Erneuerung. So wird sie an die aktuelle technische Entwicklung angepasst und mit neuen Funktionen ausgerüstet. Ob Smartphone, Tablet-PC oder Fernseher, der schnelle Zugriff auf Produkte und Dienstleistungen wird von allen internetfähigen Geräten möglich sein.

Sie haben Fragen oder interessieren sich für den Premiumeintrag? Rufen Sie uns an! Sie erreichen uns telefonisch unter 0441 / 801-809 oder -811 oder per Email unter sabine.hoppe@lwk-niedersachsen.de oder rita-maria.conradt@lwk-niedersachsen.de.

Das Anmeldeformular können Sie hier herunter laden.

 

Bericht über die Lehrfahrt Landwirtschaftliche Wildhaltung an den Niederrhein, nach Belgien und in die Niederlande

Nach 2013 hat unser Landesverband in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Landwirtschaftlicher Fachbildung Niedersachsen, eine weitere Lehrfahrt zur landwirtschaftlichen Wildhaltung mit angeschlossenem Kulturprogramm vom 18. bis zum 21. September 2015 durchgeführt.  Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen nicht nur aus Niedersachsen sondern auch aus Schleswig Holstein und Baden-Württemberg.

Das erste Ziel war am Freitag die Zeche Zollverein Essen (UNESCO-Weltkulturerbe) mit einer geführten Besichtigung. Von hieraus ging es dann weiter nach Kleve zum Haus Riswick mit der Besichtigung des Lehr- und Versuchsgeheges. Herr Constantin hat es sich nicht nehmen lassen, uns ausführlich über das dort gehaltene Damwild der Rasse „Neumühle-Riswicker“ mit den zur Verfügung stehenden Fang- und Sortiervorrichtungen zu informieren. In Riswick wurde auch übernachtet.

Das nächste Ziel war am Samstag Antwerpen in Belgien. Wegen vieler Sperrungen in der Stadt und verspäteter Ankunft, war keine gebuchte Stadtführung mehr möglich, so dass sich die Reisegruppe in der verbliebenen Zeit bis zum Mittagessen eigenständig  die Altstadt angesehen hat.

Nach dem Mittagessen führte die Fahrt zum Vorsitzenden vom Verband Benelux, Paul Audenaerde bei Brügge. Wir bekamen einen Betrieb mit Wechselweiden, in dem Rotwild mit Wapiti gekreuzt, gehalten wird, zu sehen. Auch Fang- und Sortiervorrichtungen sowie große Stallungen mit entsprechenden Buchten, in denen die Tiere im Winter aufgestallt werden, um die Weiden zu schonen, waren vorhanden.

Von hier aus ging es dann weiter nach Brügge mit geführtem Stadtrundgang durch die Altstadt. Sie zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Am Sonntag ging die Fahrt von Brügge nach Amsterdam in den Niederlanden. Die Stadtführerin brachte uns zunächst mit einer Busfahrt durch die Stadt und im Anschluss zu Fuß die dortigen Sehenswürdigkeiten, bei aller Gefahr durch die Radfahrer, näher.

Am Nachmittag stand die Besichtigung des Rotwildgeheges Timmerman in JK Benningbroeck auf dem Programm. Nachdem wir mit Kaffee und Kuchen empfangen wurden, erwartete uns ein Film über die Wildhaltung und Vermarktung auf dem Betrieb.

Auch hier wird Rotwild, das mit Wapitihirschen gekreuzt ist, gehalten um größere Tiere für die Fleischprokuktion zu bekommen. Die Tiere werden geschossen und gleich in eine Schlachterei in der Nähe verbracht. Die Vermarktung läuft in diesem Betrieb über einen kleinen Hofladen, der vor einigen Jahren von der Königin Beatrix besucht wurde. In diesem Betrieb werden die Hirsche im Winter teilweise aufgestallt.

Von dort aus ging es dann nach Den Helder an die Nordsee ins Hotel.

Am Montagmorgen führte die Fahrt dann weiter nach HH Drogeham bei Groningen. Hier wurde der Betrieb Hamster Mieden, ein Schulbauernhof, besucht. Auf diesem Hof können Kinder und Jugendliche die Arbeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb kennenlernen und mitarbeiten. In diesem Betrieb wird auch Rotwild, das wiederum mit Wapitihirschen gekreuzt ist, gehalten. Die Vermarktung erfolgt als ganzer Schlachtkörper über eine Schlachterei.

Nach dem Mittagessen ging die Rückfahrt 25 km über die Autobahn, eingerahmt auf der einen Seite vom Ijsselmeer und auf der andern Seite durch die Nordsee, in Richtung Heimat.

Eine eindrucksreiche Lehrfahrt zur landwirtschaftlichen Wildhaltung mit angeschlossenem Kulturprogramm fand am Montagabend ihr Ende.

Gustav Evers

 Einige Impressionen finden Sie hier:  
 

 

Bericht über die Lehrfahrt „Landwirtschaftliche Wildhaltung in Bayern, Tschechien, Sachsen und Brandenburg“
Erstmalig hat unser Landesverband in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Landwirtschaftlicher Fachbildung Niedersachen eine Lehrfahrt zur landwirtschaftlichen Wildhaltung mit angeschlossenem Kulturprogramm vom 06.-09.September 2013 durchgeführt. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Niedersachsen sondern auch aus Schleswig Holstein, Thüringen und der Pfalz.
Am ersten Tag fand die Besichtigung des 44 ha großen Versuchs- und Demonstrationsgeheges Pfrentsch des bayrischen Staatsministeriums für Landwirtschaft statt.
Hier wird Rot-, Dam- und Sikawild gehalten.
Am Samstag ging es dann nach Tschechien. In Dobris wurden zwei Betriebe mit interessanter Zaungestaltung besichtigt. In einem Betrieb wurde ungarisches Rotwild und Muffelwild gehalten. Im zweiten Gehege waren Dam- und Sikawild zu sehen.
Nach dem Mittagessen im alten Schloss Dobris führte die Reise dann weiter nach Prag. Durch einen Reiseführer wurden den Teilnehmern die Sehenswürdigkeiten näher gebracht.
Am Sonntag stand Dresden auf dem Reiseplan mit Besichtigung der Stadt und einem Essen in einem historischen Gewölbekeller.
Hieran schlossen sich die Weiterfahrt nach Köllitsch und die Besichtigung der Sächsischen Landesanstalt mit dem Versuchsgehege an.
Zum Abschluss führte die Fahrt am Montag in den brandenburgischen Oder-Spree-Kreis nach Birkholz. Eine Führung durch das Gut Hirschaue, mit einer beeindruckenden Gehegefläche von ca. 200 ha und über 1000 Stücke Rot-, Dam-, Muffel- und Schwarzwild, bildete den Abschluss, bevor es nach verschiedenen Kostproben und einem Wildessen in der Wildgaststätte auf den Heimweg ging.

Gustav Evers

Einige Impressionen finden Sie hier:
 

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